Projektleitung und Konsortialführung:

Konsortialpartner:

Kooperationspartner:

» KV Hessen
» HSGB
» Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises


TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH
TransMIT-Projektbereich für Versorgungsforschung und Beratung

 

„Die eigentliche Bewährungsprobe besteht nicht nur darin valide Versorgungsmodelle bzw. Prozesse in Pilotprojekten zu entwickeln, sondern darin vorausschauend Wege zu identifizieren wie diese in der Regelversorgung implementiert werden können.“

Im Projekt „Avenue-Pal“ übernimmt die TransMIT GmbH unter Leitung von Prof. Dr. Wolfgang George als Initiator und wissenschaftlicher Vordenker die Gesamtprojektsteuerung und Konsortialleitung.


Als Ausgangspunkt dient die genaue Beschreibung der Verlegungspraxis. Ziel ist es eine evidenzbasierte Leitlinie für Krankenhäuser und Pflegeheime vorzulegen. Dazu finden neben einer Erfahrungsaufarbeitung verschiedene Befragungen und Expertengespräche statt, die sich u.a.  an die Betreiber von Krankenhäusern und Pflegeheimen oder die Hausärzte adressieren. Im Vorgehen eines sich entwickelnden (formativen) Projektmanagements begleitet die TransMIT in einem nächsten Schritt die beiden Modelleinrichtungen in welchen die neuen Leitlinien eingeführt werden. Dies sind das Universitätsklinikum sowie das AWO Pflegeheim die beide in Gießen angesiedelt sind.
Um den angestrebten bundesweiten Transfer zu ermöglichen  wird  ein einzigartiges Leitlininen Helpdesk durch den Konsortialpartner Technische Hochschule Mittelhessen (THM) konfiguriert


Die TransMIT GmbH erschließt und vermarktet als Technologietransfer-Einrichtung die Potenziale der drei mittelhessischen Hochschulen Justus-Liebig-Universität Gießen, Technische Hochschule Mittelhessen und Philipps-Universität Marburg sowie weiterer Hochschul- und Forschungseinrichtungen und gehört zu den führenden Unternehmen im Bereich der Umsetzung von Forschungsergebnissen in innovative Produkte. In über 160 so genannten TransMIT-Zentren und –Projektbereichen werden an verschiedenen Standorten innovative Forschungsprojekte durchgeführt.


Der TransMIT-Projektbereich für Versorgungsforschung und Beratung unter Leitung von Dipl. Psych. Prof. Dr. Wolfgang George konzentriert sich auf eine nachhaltig-kooperative Zukunftsgestaltung des ländlichen Raums (Regionales Zukunftsmanagement). So etwa einer bürgernahen Gesundheits- und Energieversorgung oder der gezielten Ermöglichung von Existenzgründungen. Die Verbesserung der psycho-sozialen und medizinisch-pflegerischen Versorgungsituation sterbender Menschen in den Krankenhäusern und Pflegeheimen ist Gegenstand zahlreicher Projekte, Beratungen, Schulungen und Veröffentlichungen seit über 30 Jahren.


Ihr Ansprechpartner:


Wissenschaftlicher Projektleiter:
Prof. Dr. Wolfgang George
Leiter TransMIT-Projektbereich für Versorgungsforschung und Beratung
Kerkrader Str. 3
35394 Gießen
Telefon: 06 41/9 48 21 11
E-Mail: george@transmit.de

Internet: www.transmit.de

              http://wolfgang-george.de

Projektmanagement:
Michael Haberland
Telefon: 06 41 /9 43 64 50
E-Mail: michael.haberland@transmit.de

Internet: www.transmit.de


Projektassistenz:
Mandy Ascensi
Telefon: 06 41/9 43 64 48
E-Mail: mandy.ascensi@transmit.de

Internet: www.transmit.de


Justus-Liebig-Universität Gießen

 

Aus unserer klinischen Erfahrung wissen wir: Vorausschauendes Planen, Transparenz und allseitige Kommunikation sind die Voraussetzungen für den bestmöglichen Versorgungsweg des Patienten.

Die Medizinische Klinik V, Internistische Onkologie und Palliativmedizin am Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM), Standort Gießen, (im Weiteren „Med V“), ist als Konsortialpartner an folgenden Aktivitäten des Gesamtprojekts beteiligt:


Leitlinienentwicklung und -Umsetzung: Die Med V entwickelt die Leitlinie zur Verbesserung der Versorgung von Patienten am Lebensende für das Krankenhaus mit. Außerdem kümmert sich die Med V um die Umsetzung der Leitlinie am UKGM, Standort Gießen und entwickelt die dafür notwendigen Prozesse.


Etablierung eines Fachteams: Es wird ein Fachteam etabliert, das die teilnehmenden Stationen im Bedarfsfall (d.h. bei allen Fragen zur Versorgung von schwerkranken und sterbenden Patientinnen und Patienten, insbesondere bei drohenden Verlegungen) konsiliarisch berät und unterstützt.


App-Entwicklung: Eine projektbegleitende App-Entwicklung erfolgt durch die Technische Hochschule Mittelhessen. Die App soll den Prozess des Aufsuchens der Stationen durch den Palliativdienst sowie die Umsetzung der Leitlinie zur Verhinderung von Fehlverlegungen durch die Krankenhausmitarbeiterinnen und -mitarbeiter unterstützen. Die Med V ist an der Entwicklung der App insofern beteiligt, als sie maßgeblich die Prozesse am UKGM festlegt und entwickelt, welche die App unterstützen soll.


Mitarbeiterbefragung: Die Mitarbeiterbefragung zur Erfassung der Belastung der Mitarbeiter bei der Versorgung sterbender Patienten wird vom Deutschen Krankenhausinstitut entwickelt, die Entwicklung der Befragung wird durch die Med V unterstützt. Das UKGM unterstützt darüber hinaus auch die Durchführung der Mitarbeiterbefragung durch das Deutsche Krankenhausinstitut am UKGM, Standort Gießen. Die Mitarbeiterbefragung wird vor und nach der Implementierung der Leitlinie im Krankenhaus durchgeführt.


Die 1607 gegründete Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist eine traditionsreiche Forschungsuniversität mit aktuell rund 28.000 Studierenden. Neben einem breiten Lehrangebot – von den klassischen Naturwissenschaften über Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Gesellschafts- und Erziehungswissenschaften bis hin zu Sprach- und Kulturwissenschaften – bietet sie ein einmaliges lebenswissenschaftliches Fächerspektrum. Unter den großen Persönlichkeiten, die an der JLU geforscht und gelehrt haben, befindet sich eine Reihe von Nobelpreisträgern, unter anderem Wilhelm Conrad Röntgen (Nobelpreis für Physik 1901) und Wangari Maathai (Friedensnobelpreis 2004).


Ihr Ansprechpartner:


Dr. Daniel Berthold
Palliativpsychologe
Med. Klinik V - Internistische Onkologie und Palliativmedizin
Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH
- Standort Gießen -
Klinikstrasse 33
D-35392 Giessen
Phone  +49 (0) 641 985-56246
Fax  +49 (0) 641 985-41778
E-Mail: daniel.berthold@innere.med.uni-giessen.de

Internet: www.uni-giessen.de



Technische Hochschule Mittelhessen

 

"Digitalisierung bedeutet nicht nur die bloße Übertragung oder Abbildung von schon existierenden Prozessen in eine digitale Form. Es geht auch um die Möglichkeit, neue und nützliche Prozesse zu schaffen, die ohne Digitalisierung unmöglich wären."

 

Im Rahmen des Teilprojektes IuK-Lösung ist die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Schanze, IBMT, FB LSE, THM, in das Avenue-Pal-Verbundprojekt eingebunden. Das Ziel des Teilprojekts IuK-Lösung ist die informationstechnische Mitwirkung bei der Entwicklung von Prozessen und Verfahren zur Reduktion von medizinisch-pflegerisch nicht indizierten Verlegungen Sterbender in Versorgungssettings und die damit verbundene Verbesserung der Versorgungsqualität in der letzten Lebensphase: zielführende Übermittelung adäquater Informationen an die richtigen Akteure bzw. Beteiligten zur richtigen Zeit.

 

Die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) hat ihre Wurzeln in der Mitte Hessens. Erfolgreiche Studiengänge, Forschung, Transfer und Weiterbildung sowie nachhaltige Vernetzung zeichnen uns aus. Ausgewiesene Schwerpunkte der AG sind biomedizintechnische Daten- und Signalverarbeitung, Sensorik sowie Neuroprothetik. Hinzugekommen sind Softwareentwicklung für die Medizin und angrenzende Forschungsbereiche sowie Zulassungsaspekte von Medizinprodukten.


Ihr Ansprechpartner:


Pavel Larionov
Stellvertretender Projektleiter
Technische Hochschule Mittelhessen (THM)
Fachbereich Life Science Engineering (LSE)
Institut für Biomedizinische Technik (IBMT)
Wiesenstr. 14
D-35390 Giessen
Tel: +49 176 41716299
E-Mail: pavel.larionov@lse.thm.de

Internet: www.thm.de


Ostbayrische Technische Hochschule Regensburg

Das Ziel des Projekts Avenue-Pal ist, durch evidenzbasierte Entwicklung und exemplarische Implementierung geeigneter Interventionen medizinisch-pflegerisch nicht indizierte Verlegungen Sterbender in andere Versorgungsettings signifikant zu reduzieren und damit die Versorgungsqualität in der letzten Lebensphase deutlich zu verbessern. Damit sind positive Auswirkungen auf das Patientenwohl bzw. die erreichte Versorgungsqualität Sterbender sowie auf die psycho-soziale Belastung der Angehörigen und der versorgenden Helfer verbunden wie auch eine Senkung der Versorgungskosten.


Da Sterbende zu einer besonders vulnerablen Personengruppe gehören, sind alle Maßnahmen, die sie betreffen, aus ethischer Perspektive besonders sorgsam zu betrachten. Um dieser Forderung gerecht zu werden, werden alle Vorschläge zur Erreichung der Projektziele einer kontinuierlichen ethischen Evaluation unterzogen. Dies gilt insbesondere für die zu formulierenden Leitlinien für das Schnittstellen- und Verlegungsmanagement. Die ethische Evaluation wird durch die mehrfache Anwendung einer MEESTAR-Variante (MEESTAR: Modell zur ethischen Evaluation soziotechnischer Arrangements) umgesetzt.


Ihr Ansprechpartner:

 

Prof. Dr. phil. habil. Karsten Weber
Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
Galgenbergstraße 24
93053 Regensburg
Fon: +49 (0) 941 943 9222
E-Mail: Karsten.Weber@oth-regensburg.de

Internet: www.oth-regensburg.de


Deutsches Krankenhausinstitut

 

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung und durch unseren guten Zugang zu Krankenhäusern wissen wir, wie diese und andere Gesundheitseinrichtungen bei der Entwicklung und Umsetzung praxisnaher Lösungen zielgerichtet unterstützt werden können.

Das Deutsche Krankenhausinstitut (DKI), Bereich Forschung, ist als Konsortialpartner vor allem an folgenden Aktivitäten des Gesamtprojekts beteiligt:

Erfassung und Beschreibung der Verlegungspraxis sterbender Patienten und Bewohner: Das DKI ermittelt die derzeitige Verlegungspraxis in und durch Krankenhäuser. Hierzu werden verschiedene Methoden genutzt (standardisierte Befragungen, Fokusgruppen, Interviews, Sekundärdatenanalysen). Insbesondere die vom DKI durchgeführte standardisierte Befragung aller Krankenhäuser ab 100 Betten gibt Auskunft über die aktuelle Überleitungs- und Verlegungspraxis Sterbender in stationären Gesundheitseinrichtungen. Das DKI unterstützt zudem bei den Befragungen der Pflegeeinrichtungen und Hausärzten.

Entwicklung von Leitfäden zum Verlegungsmanagement Sterbender: Das DKI wirkt bei der Leitlinienentwicklung und -umsetzung mit. Hierbei fokussiert sich das DKI insbesondere beim Konsensverfahren auf die Einbeziehung von Praktikern aus Krankenhäusern sowie die Unterstützung des UKGMs.

Evaluation und Transfer: Die Umsetzung der Leitlinie und die Etablierung des Fachteams im UKGM wird vom DKI mittels verschiedener Methoden begleitet und evaluiert. Zentral ist hier eine Mitarbeiterbefragung vor und zum Ende des Projektzeitraums sowie die Entwicklung, Beschreibung und Auswertung der Dokumentationen des Fachteams.

Das Deutsche Krankenhausinstitut ist seit über 60 Jahren führend in den Bereichen Forschung, Beratung und Fortbildung im Krankenhaus- und Gesundheitswesen tätig. Durch eine Vielzahl von Forschungsvorhaben, Studien und Untersuchungen hat das Deutsche Krankenhausinstitut das Krankenhaus- und Gesundheitswesen mitgestaltet. Die enge Kooperation des Deutschen Krankenhausinstituts mit den maßgeblichen Verbänden der Krankenhausträger, der Krankenhaus- und Pflegeberufe sowie die jahrzehntelange Zusammenarbeit mit der Krankenhauspraxis stellen nicht nur entscheidende Vorteile bei der Durchführung von wissenschaftlichen Studien dar, sondern auch hinsichtlich der Resonanz und Akzeptanz der Studienergebnisse.


Ihr Ansprechpartner:

 

Dr. Petra Steffen
Senior Research Manager
Geschäftsbereich Forschung - Deutsches Krankenhausinstitut e.V.
Hansaallee 201, Haus 1
40549 Düsseldorf
Tel.: 0049 211 4705155
Fax.: 0049 211 4705167
E-mail: petra.steffen@dki.de

Internet: www.dki.de


Gemeinnützige Gesellschaft für Soziale Dienste der AWO Stadtkreis Gießen mbH

 

Die AWO in Gießen stellt als strategischer und operativer Projektpartner im Bereich der stationären Pflege mit dem Seniorenzentrum Albert-Osswald-Haus die Entwicklung neuer Prozesse im Einklang mit den Projektzielen sicher.

Die AWO in Gießen ist Konsortialpartner im Projekt. Zentrale Aufgabe ist die projekthafte praktische Anwendung und Implementierung der zu entwickelnden Leitlinie für die Pflege. Die Leitlinie basiert auf zu entwickelnden Risikofaktoren. Im Projekt sind die aus den Leitlinien hervorgehenden Items mit dem Ziel der Minimierung der jeweiligen Risiken einzeln zu bearbeiten. Es werden systematisch neue Prozessschritte in bestehende definierte Abläufe implementiert oder – soweit noch nicht vorhanden – komplett neue Prozesse entwickelt und im Qualitätsmanagementsystem verankert.


Die gGmbH Soziale Dienste der AWO in Gießen ist Teil des Arbeiterwohlfahrt Stadtkreis Gießen e.V., der als alleiniger Gesellschafter das Unternehmen gegründet hat. Die Arbeiterwohlfahrt entstammt aus der Tradition der demokratischen Arbeiterbewegung und hat sich bedarfs- und zeitgerecht zu einem modernen sozialen Dienstleister entwickelt. Das Seniorenzentrum der AWO in Gießen hat insgesamt 205 Pflegeplätze. Aktuell decken die Angebote der gGmbH Leistungen der Seniorenbetreuung (Essen auf Rädern, Seniorenwohnen, Haushaltsnahe Dienstleistungen, Ambulante Pflege, Tagespflege, Kurzzeitpflege und vollstationäre Pflege), die Unterstützung für junge Familien (sechs Kindertagesstätten, vier Familienzentren, drei Kindertagespflegen) sowie ambulante und stationäre Leistungen für Wohnungslose und chronisch mehrfachabhängige Menschen ab.


Ihre Ansprechpartner:


Projektleiter:
Jens Dapper
(Geschäftsführer)
Tannenweg 56
35394 Gießen
Telefon: 0641 4019-200
E-Mail: j.dapper@awo-giessen.de

Internet: www.awo-giessen.org

 

Projektverantwortlicher:
Roland Scheld
(Fachbereichsleitung Senioren)
Tannenweg 56
35394 Gießen
Telefon: 0641 4019-222
E-Mail: r.scheld@awo-giessen.de

Internet: www.awo-giessen.org


BIG direkt gesund

 

Seine letzte Lebensphase sollte jeder Mensch so würdevoll und erträglich wie möglich erleben. Aus diesem Grund unterstützt BIG direkt gesund das Projekt „Avenue-Pal“, das die Versorgungsqualität Sterbender verbessern soll und gleichzeitig Fragen der Ethik beantworten muss. „Es geht darum, für den Sterbenden das Richtige zu tun, und nicht unbedingt alles, was medizinisch möglich ist“, sagt Peter Kaetsch, Vorstandsvorsitzender der BIG.

Die BIG beteiligt sich in dem Projekt als Konsortialpartner. Sie übernimmt insbesondere eine durch das gesamte Projekt begleitende und beratende Funktion als Kostenträger im Bereich Palliativversorgung. Hierbei unterstützt die BIG das Konsortium im Bereich der Datenanalyse zur Bestandsaufnahme der IST-Prozesse und Definition der SOLL-Prozesse. Darüber hinaus ist die BIG in allen Phasen punktuell begleitend bzw. beratend involviert, um die Rückkopplung der Zwischenergebnisse sowie die Gesamtevaluation zu ermöglichen. Ziel der BIG ist insbesondere die begleitende Unterstützung und Beratung der Konsortialpartner aus Sicht des Kostenträgers.


Die BIG ist die "BundesInnungskrankenkasse Gesundheit". Sie wurde 1996 durch die Bundesinnung der Hörgeräteakustiker gegründet und ist die erste gesetzliche Direktkrankenkasse Deutschlands mit aktuell über 400.000 Versicherten. Ihr Verwaltungs-Standort befindet sich in Dortmund, ihr Rechtssitz in Berlin.


Ihr Ansprechpartner:


Christiane Heidrich
Gruppenleiterin Versorgungsmanagement

Telefon: 0231 5557-2214
E-Mail: christiane.heidrich@big-direkt.de
Internet: www.big-direkt.de