Projekt

Mit seiner hochaktuellen Thematik ist das Projekt „Avenue-Pal“ regelmäßig in Fachzeitschriften präsent. Hier finden Sie eine Übersicht der im Projektverlauf veröffentlichten Artikel.

 

Abstract:

 

Der Beitrag soll auf die Verlegung sterbender Menschen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen aufmerksam und dabei entstehende ethische Problemlagen bzw. Herausforderungen erkennbar machen. Grundlage hierfür sind Studien zur Versorgungspraxis; jeder vierte sterbende Heimbewohner und jeder fünfte sterbende Krankenhauspatient wird in der letzten Lebensphase verlegt. Ursachen hierfür sind vielfältig und betreffen medizinisch-pflegerische, soziale, organisatorische sowie ökonomische Faktoren. Häufig werden Verlegungen notfallähnlich aus überforderten Versorgungsbereichen hin zu Stationen mit erhöhter personeller Ausstattung sowie professioneller und sozialer Versorgungskompetenz vollzogen.

 

Zeitschrift für medizinische Ethik, Heft 2/2020

https://www.zfme.de/index.php/home.html

 


Abstract:

 

Die deutsche Gesundheitspolitik sowie auch die Krankenhauslandschaft müssen sich grundlegenden Transformationen unterziehen, um auch in Zukunft konkurrenzfähig zu bleiben und die Patientenversorgung gewährleisten zu können. Der folgende Beitrag liefert dazu einige Anregungen.

 

KU Gesundheitsmanagement, Ausgabe 4/2020

https://ku-gesundheitsmanagement.de/

 


Abstract:

 

Die Versorgungsstrukturen in der allgemeinen und spezialisierten Palliativversorgung sind in Deutschland ausbaufähig. Ein Projekt will die Situation Sterbender verbessern.

 

CAREkonkret, Ausgabe 46/2019

http://www.carekonkret.net/

 

 


Abstract:

 

Von einer einführenden Beschreibung der Funktionen und Anwendungen von Registern ausgehend wird die Situation zur Berichterstattung zum Sterbeort berichtet. Es wird aufgezeigt, dass die bis heute geübte Praxis der alleinigen Berichterstattung der in den Krankenhäusern Verstorbenen sowohl aus versorgungsforschender als auch -gestaltender Perspektive unbefriedigend ist. Es wird deutlich, dass die Etablierung eines Registers bzw. der zentralen Erfassung relevanter Informationen für unterschiedliche Akteure bzw. Funktionen einen Nutzen besitzen würde: das Qualitätsmanagement, die Gesundheitssystemgestaltung, die BürgerInnen bzw. deren Vertretungen und nicht zuletzt die Leistungsakteure selbst. Zudem könnte ein Sterbeortregister zentralen moralischen Prinzipien medizinisch-pflegerischen Handelns verstärkt Geltung verschaffen.

 

Monitor Versorgungsforschung, Ausgabe 6/2019

https://www.monitor-versorgungsforschung.de/

 

 


Abstract:

 

Die meisten Menschen wünschen sich, daheim zu sterben, nicht in einer Klinik. Dieser Wunsch trifft in der Realität auf enge Gestaltungsräume. Der Beitrag skizziert die heutige und zukünftige Bedeutung des Krankenhauses als Sterbeort 1) und zeigt auf, wie es gelingen kann, allen Sterbenden ein „Zuhause“ als Sterbeort anzubieten und dabei sicherzustellen, dass dieser Ort im Prozess des Sterbens nach Möglichkeit nicht wechselt.

 

das Krankenhaus, Ausgabe 12/2018

https://daskrankenhaus.de/

 


Literaturempfehlungen

Seeger, C.: Grundsätze von Palliative Care.

In: Kränzle, S., Schmid, U. & Seeger, C. (Hrsg.): Palliative Care. Praxis, Weiterbildung, Studium. 6. Auflage. Berlin: Springer Verlag, S. 17-21 (2018).

https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-56151-5_2

 

Kränzle, S. & May, C. A.: Wenn nichts mehr zu machen ist. Der Beginn der Therapie ist der Anfang von Palliative Care.

In: Kränzle, S., Schmid, U. & Seeger, C. (Hrsg.): Palliative Care. Praxis, Weiterbildung, Studium. 6. Auflage. Berlin: Springer Verlag, S. 25-33 (2018).

https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-56151-5_3

 

Göth, M., Silberzahn-Jandt, G., Roser, T., Gratz, M., Jaun, C. & Nau, H.: Psychosoziale Begleitung von Sterbenden und Angehörigen.

In: Kränzle, S., Schmid, U. & Seeger, C. (Hrsg.): Palliative Care. Praxis, Weiterbildung, Studium. 6. Auflage. Berlin: Springer Verlag, S. 35-64 (2018).

https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-56151-5_4

 

Marckmann, G., Feichtner, A. & Känzle, S.: Ethische Entscheidungen am Lebensende.

In: Kränzle, S., Schmid, U. & Seeger, C. (Hrsg.): Palliative Care. Praxis, Weiterbildung, Studium. 6. Auflage. Berlin: Springer Verlag, S. 85-98 (2018).

https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-56151-5_7

 

Afshar K, Feichtner A, Boyd K, et al. Systematic development and adjustment of the German version of the Supportive and Palliative Care Indicators Tool (SPICT-DE).

In: BMC Palliat Care. 2018;17(1):27. Published 2018 Feb 17 (2018)

https://bmcpalliatcare.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12904-018-0283-7

 

lt-Epping, B., Nauck, F. Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV).

In: Bundesgesundheitsbl. 58, 430–435 (2015)

https://doi.org/10.1007/s00103-015-2125-6

 

Gaertner, J., Frechen, S., Sladek, M., Ostgathe, C., & Voltz, R.. Palliative Care Consultation Service and Palliative Care Unit: Why Do We Need Both?

In: The Oncologist, 17(3), 428–435. (2012)

https://doi.org/10.1634/theoncologist.2011-0326

 

Nauck, F. Ethische Aspekte in der Therapie am Lebensende.

In: Med Klin 106, 137–148 (2011).

https://doi.org/10.1007/s00063-011-0057-y

 

Wiese, C., Vagts, D., Kampa, U. et al. Palliativpatienten und Patienten am Lebensende in Notfallsituationen.

In: Anaesthesist 60, 161–171 (2011).

https://doi.org/10.1007/s00101-010-1831-6

 

Weissman DE, Meier DE. Identifying patients in need of a palliative care assessment in the hospital setting: a consensus report from the Center to Advance Palliative Care.

In: J Palliat Med. 2011;14(1):1723.

https://www.liebertpub.com/doi/10.1089/jpm.2010.0347

 

Knipping, C. Umfassende Pflege und Betreuung Schwerkranker und Sterbender am Beispiel ausgewählter Symptome und Interventionen.

In: Bundesgesundheitsbl. 49, 1104 (2006).

https://doi.org/10.1007/s00103-006-0071-z

 

Schmeling-Kludas, C. Die Rolle des Arztes und die Kommunikation mit Sterbenden.

In: Bundesgesundheitsbl. 49, 1113 (2006).

https://doi.org/10.1007/s00103-006-0072-y

 

Reiter-Theil, S., Hiddemann, W. “Patientenautonomie statt Paternalismus”.

In: Onkologe 6, 190–197 (2000).

https://doi.org/10.1007/s007610050490

 

Schuster, H. Ethische Probleme im Bereich der Intensivmedizin.

In: Internist 40, 260–269 (1999).

https://doi.org/10.1007/s001080050333

 

Blumenthal-Barby, K.: Sterbeaufklärung in Deutschland. Ein Beitrag zum Entwurf der Richtlinie der BÄK zur ärztlichen Sterbebegleitung.

In: Der Urologe [B] 3, Band 38, 255-257 (1998).